Der Auftakt – souverän, locker, sympathisch
Es ging gut los, am Montag, den 22. April um 10 Uhr. Niels de Bruijn, Konferenzleiter der APEX connect 2024, begrüßte das Publikum in dem aus allen Nähten platzenden Raum namens Düsseldorf (II + III). In souveräner, lockerer und sympathischer Art führte der Niederländer, der jahrelang auch DOAG Vorstand der Development Community war, die hauptsächlich deutschen Konferenzbesucherinnen und -besucher eine halbe Stunde lang durch das Programm, die Highlights und die Personen der kommenden drei Tage. Auch die Programmleitung und das große Team dahinter wurden mit einer eigenen Folie und viel Applaus gewürdigt. Gleiches wurde den namentlich genannten Sponsoren zuteil, “ohne deren Engagement eine solche Konferenz wahrlich anders ausfallen würde”, so de Bruijn.
Beeindruckende Fakten
Die offerierten Fakten waren beeindruckend: Die APEX connect 2024 begrüßte mit neuem Konzept, bestehend aus dem Bootcamp & Solutions Day sowie zwei klassischen Konferenztagen, 341 Teilnehmende. Sie durften sich auf rund 77 45-Minuten-Sessions freuen, die zu einem Viertel in englischer Sprache angeboten wurden. Neben den zwei Keynotes aus Finnland und den USA wurden sechs DevTalks und zahlreiche 1-zu-1-Sessions mit Experten aus dem Oracle-APEX-Entwicklerteam angekündigt. Man rechnete mit insgesamt 27 Oracle ACEs, die ihre Anwesenheit auf dieser Konferenz zugesagt hatten. Oracle war auch das Stichwort, um gesondert auf die “Happy Hour sponsored by Oracle” hinzuweisen, die im letzten Jahr im Hotel nhow während der neunten Ausgabe ein großer Erfolg gewesen war. Mit dem mittlerweile legendären APEX-Power-Ruf, der einer aus Fußballstadien bekannten La-Ola-Choreographie nachempfunden ist, schloss die perfekte Eröffnung der Jubiläumsausgabe, der noch ein sehr gut gemachter Videoclip mit animierten Bildern der vergangenen Jahre vorausgegangen war.
Der erste Tag entrollte daraufhin 24 einzelne Sessions, von denen sich alleine neun dem Bootcamp sowie APEX-Hands-on-Workshops widmeten. Unter dem Schwerpunkt “Solutions” firmierten zudem 11 Sessions, darunter auch Sustainibility-APEX.org: APEX-Apps gegen Klimawandel, mit der das Vortragsprogramm des ersten Tages zugleich endete.
Es folgten die bereits oben erwähnte Happy Hour sowie das vorzügliche Live Cooking im Atrium-Foyer, das den bereits zum Mittagessen gewonnenen Eindruck bestätigte: Frisch zubereiteter Fisch und gebratenes Fleisch, Salate und eine große Auswahl an raffinierten Beilagen sowie vegetarische und vegane Optionen ließen nichts zu wünschen übrig und sorgten für Begeisterung.
Volles Programm, vorzüglicher Abend
Tag 2 der APEX-Konferenz, Dienstag, 23. April, präsentierte das aus den Jahren zuvor etablierte “klassische Konferenzprogramm”, bestehend aus PL/SQL, JavaScript und natürlich APEX, in Form von insgesamt 37 unterschiedlichen Sessions. Der Tag war für einige schon früh losgegangen, denn bereits um 7 Uhr trafen sich zahlreiche Frühaufsteher der Konferenz, um bei frostigen 0° joggend eine 5-Kilometer-Runde um den Düsseldorfer Silbersee zu drehen und sich so eine Extra-Portion Sauerstoff zu Gemüte zu führen. Der offiziellen Begrüßung um 9:15 Uhr folgte dann die erste von zwei Keynotes. Der US-Amerikaner Michael Hichwa, Erfinder von APEX – APEX ist das Akronym für Application Express –, widmete sich in seinem Vortrag der mittlerweile zwanzigjährigen Geschichte von Oracle Application Express, verbunden mit Frage, was noch alles möglich ist bzw. wohin die Reise noch gehen könnte.
An diesem Tag wurde auch das aus den Remote-Angeboten der DOAG bekannte Format DevTalk realisiert. Hier kommt man online ohne große Anmeldungshürden in einem Digital-Talk zusammen, um zu einem Thema ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde lang Lösungen für unterschiedlichste Fragestellungen zu erörtern. Auf der APEX connect in Düsseldorf gab es nun DevTalks sozusagen live, d.h. mit einem anwesenden und partizipierenden Publikum.
Besondere Beachtung bekam die NGO Fellas For Europe e.V., die mit einem in 2022 zu Beginn des russischen Angriffskriegs attackierten Krankenwagen aus der Ukraine vor dem Haupteingang des Van der Valk Station machte. Hier wurde die Geschichte des mit Einschüssen übersäten Fahrzeugs erzählt und auf die aktuelle Situation in der Ukraine hingewiesen. An einem Stand im Foyer konnte man später mit Vertreterinnen des Vereins ins Gespräch kommen, weiterführende Literatur erwerben und in einer Spendenbox seinen Obolus hinterlassen, damit ein neuer Krankenwagen für die besagte Region im Nordosten gekauft werden kann.
Um 17 Uhr 45 brach die APEX-Community schließlich mit drei großen Reisebussen zu Roncalli‘s Apollo Varieté am malerischen Ufer des Rheins auf. Hier wartete das neue Programm namens “Traumschiff” auf seine gutgelaunten Gäste, die nach den ersten Getränken samt Vorspeise von der Crew auf eine musikalisch-maritime Reise mit hochklassiger Akrobatik und Pop durch zahlreiche Länder Europas mitgenommen wurden. Von der Pause inklusive eines leckeren Abendessens mit Fleisch und Pasta unterbrochen, gab es nach dem zweiten Teil mit einer Vielzahl an artistischen Meisterleistungen – Trapez, Jonglage, Balance und Comedy – und Tanzeinlagen mit unterschiedlichsten Kostümen einen riesengroßen und langanhaltenden Applaus.
Von Anfang bis Ende eine tolle Energie
Erstes Highlight des dritten Tages war die urplötzlich und im wahrsten Sinne des Wortes “aus dem Hut gezauberte” Jonglage, die Kai Donato zur Begrüßung des dritten Tages auf der Bühne des großen Saals zum Besten gab. In einer kurzen Replik eines Gags des Traumschiff-Programms am Vorabend brachte er die Besucherinnen und Besucher mit nur einem Ball zum Lachen, um dann mit drei Bällen gekonnt zu hantieren und unter Johlen und Anfeuerungen einen großen Applaus zu ernten. Auf dieses überraschende Intro des dritten Tage folgte die Keynote von Heli Helskyaho. Die Finnin hatte ihren Sohn Matias mitgebracht und zusammen nahmen sie das Publikum mit auf eine Reise über Generative AI, Large Language Models (LLM) und Vektoren.
In der letzten offiziellen Vormittags-Kaffeepause der Konferenz herrschte so ein reges Treiben, dass man das Gefühl bekommen konnte, die Konferenz hätte gerade erst begonnen: Viele Gesprächspaare an den Tischen des Foyers, viele Besuche an den Ständen der Sponsoren, bei denen es nicht nur um die Give-aways und Preise ihrer Gewinnspiele ging, zeugten von der außergewöhnlichen Stimmung der APEX connect 2024. Während um kurz vor 11 Uhr mit einem Glockensignal die nächste Runde der Vorträge angekündigt wurde, starteten eine Stunde später die bereits zu Beginn der Konferenz angekündigten 1:1-Sessions. Hier standen Experten und zahlreiche Mitglieder des APEX-Entwicklerteams zu Vier-Augen-Gesprächen zur Verfügung, die zum Lösen von Problemen, zum Kennenlernen oder auch “einfach für einen gemeinsamen Kaffee genutzt werden können”, so beschrieb Konferenzleiter Niels de Bruijn die Intention dieses Programmpunktes.
Gegen 15 Uhr erklang schließlich ein letztes Mal das Signal des Van der Valk, um den pünktlichen Beginn der letzten Vorträge der APEX connect 2024 anzukündigen und damit das Finale einzuläuten. Mit solch positiven Eindrücken im Gepäck darf man sich freuen – und gespannt sein auf die APEX connect 2025.
Stimmen zur APEX connect 2024
Kurz vor dem Ende der Konferenz hatten wir die Gelegenheit, einige Mitglieder des APEX-connect-Teams um ihr vorläufiges Fazit zur Jubiläumsausgabe zu bitten. Hier sind ihre Statements:
“Ich habe die Konferenz als sehr angenehm wahrgenommen, die interessanten Stände, die netten Leute, die vielen Gespräche, die man führen konnte. Das persönliche Highlight war für mich diese Situation vor der Tür des Apollo Varietés, wo wir alle Teilnehmer noch einmal begrüßen und angucken konnten und man die freudigen Gesichter gesehen hat. Das war sehr schön.”
Kai Donato, APEX connect Stream JavaScript
“Ja, ich habe hier ganz viele tolle Erlebnisse gehabt! Insgesamt war es eine ganz tolle Konferenz, mit einer super Stimmung, von der ersten Minute an. Das hat mir richtig gut gefallen. Ich denke, dass auch dieser neue Tag, der Bootcamp & Solutions Day, sehr gut funktioniert hat und bei den Teilnehmern, gut angekommen ist und dass wir das auf jeden Fall weiterführen sollten. Ich hatte auch das Gefühl, dass aufgrund der Tatsache, dass die Konferenz einen Tag länger ist, man einfach mehr davon hat, man viel mehr Gespräche führen kann. Eine Sache möchte ich noch mal ganz besonders herausstellen: Wir hatten diesmal ganz tolle Studenten hier, die wirklich einen guten Eindruck hinterlassen haben, die engagiert dabei waren und auch richtig Interesse gezeigt haben für das Thema, das wir auch so lieben.”
Maik Becker, APEX connect NextGen
“Für mich war ein Highlight, dass wir diesmal auch Kollegen dabeihatten, die APEX noch gar nicht kannten – und die waren richtig geflasht davon. Die nehmen sehr positive Sachen mit. Aus den vielen Gesprächen nehme ich wiederum mit, wie offen die Leute hier sind und was man so alles auf den Weg bringen kann. Es ist super, dass alles aufgezeichnet worden ist, weil man auch nach der Konferenz noch viel davon hat. Lobenswert ist auch die besondere Unterstützung seitens Oracle, dass Leute wie Kris Rice und Michael Hichwa extra aus Amerika rübergekommen sind, um auch zu hören, wie die Community hier so lebt in Deutschland und wie sie mit APEX umgeht. Sie können viel Feedback mit zurücknehmen. Das bereits erwähnte Thema mit den Studenten war wirklich klasse und auch dass wir offensichtlich jung und alt mit der Konferenz hier begeistern konnten. Es war ein richtiges Miteinander und das prägt diese Konferenz. Es hat einfach alles gepasst. Also, ich freu mich jetzt schon auf nächstes Jahr.”
Niels de Bruijn, Konferenzleiter APEX connect
Anmerkung der Redaktion: Oracle Application Express (APEX) hat sich als führende Plattform für die Entwicklung von webbasierten Anwendungen auf Basis des Oracle-Datenbankmanagementsystems etabliert. Die APEX-connect-Konferenz, die erstmals 2015 realisiert wurde, ist nicht nur eine Veranstaltung für Entwickler, sondern eine unschätzbare Ressource für Unternehmen, die das volle Potenzial von APEX ausschöpfen wollen. Sämtliche Sessions der APEX connect 2024 wurden aufgezeichnet und können mit einem regulär erworbenen Ticket nachträglich über die On-demand-Agenda aufgerufen werden. Dies betrifft ebenso die Präsentationsunterlagen. Mit einem On-demand-Ticket der APEX connect 2024 ist dies auch nachträglich möglich. Es ist ab Kauf ein Jahr gültig.









